Über Luft & Laune

Wir sind Luft & Laune.

Ein kleines Team aus Zürich, das grosse Objekte baut. Seit 2000 entwickeln und produzieren wir aufblasbare Spezialanfertigungen — inhouse, von der ersten Skizze bis zum fertigen Objekt. Was uns antreibt ist nicht die Routine, sondern die Neugier: auf neue Formen, neue Ideen — und auf das Gesicht der Kund:innen beim ersten Aufblasen. Auf Projekte, die es so noch nicht gibt.

Wir arbeiten mit Bühnenbildner:innen, Regisseur:innen, Museumskurator:innen, Tourproduktionen und Werbeagenturen zusammen — mit Menschen, die aussergewöhnliche Ideen haben und ein Team suchen, das mitdenkt und umsetzt. Nicht als Dienstleister, sondern als Partner.

Unser Atelier in Zürich-Regensdorf ist der Ort wo alles entsteht — vom CAD-Modell bis zur Nähmaschine, von der Materialauswahl bis zum ersten Aufblasen. Wer in unser Atelier eintaucht, bleibt meistens länger als geplant.

Das Luft & Laune Team

Urs Meier Aegler

Gründer & Geschäftsführer

Seit 2000 treibt Urs die Neugier an, Objekte zu bauen die es so noch nicht gibt. Er ist erster Ansprechpartner, Projektleiter und gelegentlich auch selbst an der Nähmaschine.

Livio Eiholzer

Planung, CAD & viel mehr

Livio bringt Ideen in Form — am Computer, hinter der Kamera und im Atelier. Mit seinem Können veredelt er jedes Projekt, von der technischen Zeichnung bis zum Videoschnitt.

Anja Berther

Qualität & Produktion

Anja sorgt dafür, dass jedes Detail stimmt — und die Nähmaschinen auf Hochtouren laufen.

Michèle Portmann

Produktion & Detailverliebtheit

Michèle findet für jedes knifflige Detail eine Lösung. Schnell, präzise, zuverlässig.

Wo Ideen Form annehmen

In unserer Werkstatt entstehen aus ersten Ideen, Skizzen und Materialien aussergewöhnliche aufblasbare Objekte. Hier wird entwickelt, getestet, zugeschnitten, geschweisst und immer wieder neu gedacht.

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie viel Handwerk, Erfahrung und Leidenschaft in jedem einzelnen Projekt steckt.

Firmengeschichte

2000
Der Anfang

Luft & Laune entsteht im Jahr 2000 aus einer Kündigung — und einer Leidenschaft. Urs Meier Aegler hatte vier Jahre beim Atelier Blasio gearbeitet — einem Zürcher Sozialprojekt, das aufblasbare Objekte produzierte und einsetzte. Dort hatte er eine Welt entdeckt, die ihn nicht mehr losliess: Luft als Material, das sich zu Formen bringen lässt, die es so noch nicht gibt. Als das Atelier verkleinert wurde, gründete er gemeinsam mit seinem damaligen Chef und Weggefährten Marc Mehli eine eigene Firma — mit dem Antrieb, diese Welt weiterzuentwickeln, neue Objekte zu erfinden und Dinge zu kreieren, die vorher noch niemand gemacht hatte. Der Name war sofort klar: Luft & Laune — ist Programm. Marc blieb Blasio-Chef, Urs wurde Luft & Laune Mitarbeiter Nummer eins. Der erste Produktionsraum: 20m², kein Wasser, keine Toilette.

2004–2005
Eine Wüste, ein Bubble, ein neues Kapitel

2004 hilft Urs seinem Bruder beim Bau einer aufblasbaren UFO-Installation — Bubble Boy — die am Burning Man Festival in der Wüste Nevadas aufgebaut wird. Zwei Jahre hintereinander. Kein Auftrag, kein Kunde — einfach die Neugier was möglich ist. Der Grundstein für alles, was danach als begehbarer Luftraum entsteht.

2005
Kunst quillt aus den Fenstern

2005 produzieren wir für das Schweizer Künstlerpaar Lang/Baumann vier grosse Bubbles, die aus Galerietfenstern in Barcelona quellen. Erstes internationales Projekt. Erste Erkenntnis: Luft macht auch in der Kunstwelt Eindruck.

2015
Ein Architekt, ein Traum, 45 Jahre später

2015 realisieren wir im Nationalmuseum für Architektur in Oslo eine pneumatische Struktur — basierend auf einem Entwurf von Sverre Fehn für die Weltausstellung Osaka 1970, der damals nie gebaut wurde. Ein Projekt das zeigt: manchmal braucht eine Idee einfach Zeit — und die richtigen Hände.

2016
Lernen durch Machen — und durch Scheitern

Kein Studium, keine Vorbilder — alles autodidaktisch. Jedes neue Objekt ist ein Experiment. Manchmal geht es schief: beim ersten Metal-Projekt — ein Kürbis mit Liberty-Krone — ist das Material zu leicht, das Objekt muss zweimal produziert werden. 2016 erzählt Urs diese Geschichte an der HELGA, dem Schweizer Fachtreffen für Szenografie, unter dem Titel "Fail". Der Vortrag sorgt für gute Unterhaltung — und bringt einige der besten Folgeprojekte.

2022
Regensdorf — mehr Raum, gleiche Haltung

2022 Umzug in grössere Produktionsräume in Zürich-Regensdorf. Mehr Platz für grössere Objekte, mehr Platz für ein wachsendes Team. Marc Mehli ist bis heute stiller Mitinhaber — eine ruhige, verlässliche Stütze im Hintergrund. Die Kinoleinwand aus dem Hobbyraum läuft noch immer.

2024
Von Zürich in die Welt

Unsere Objekte reisen. Von Barcelona bis New York, von Oslo bis Milano, von London bis Graz — und zurück nach Zürich. 2024 produzieren wir für die Designerin Annabelle Schneider eine atmende Bubble-Installation für die NYCxDesign Week in Manhattan. Dezeen, eines der weltweit führenden Designmagazine, berichtet darüber. Cirque du Soleil lädt Urs zu einem kreativen Workshop-Wochenende nach Kiew ein. Man sitzt am Tisch mit Menschen, die die spektakulärsten Shows der Welt produzieren.

2025 - 2026
Eingeladen von den Besten

Helloween, Kreator, Maisie Peters, Moncler, Rimini Protokoll, Schauspielhaus Zürich, USM, Snøhetta — die Liste der Kund:innen zeigt die Bandbreite: von Metal-Arenen bis zu Museumsprojekten, von Modefestivals bis zu Theaterproduktionen. Was sie verbindet: sie alle wollten etwas, das es so noch nicht gab.

2025 - 2026
Manchmal ist ein Projekt zu gross — und das ist gut so

Für Karls Kühne Gassenschau entwickeln wir riesige aufblasbare Abfallberge — und entscheiden, die Produktion nach Holland auszulagern. Wachstum bedeutet auch zu wissen, was man selber macht und was nicht.

Unsere Kunden

Kommt vorbei. Schreibt uns. Ruft an.

Anrufen

Manchmal ist ein kurzes Gespräch der schnellste Weg. Wir sind da — am besten ab 9 Uhr.

Schreiben

Idee, Frage, oder einfach Hallo — wir antworten.

Luft-Atelier

Unser Atelier in Zürich-Regensdorf ist der Ort wo alles entsteht. Wer reinschauen möchte — gerne, am besten mit kurzer Voranmeldung.

Euer Projekt wartet noch auf uns.

Wir auch.